Sonntag, 24. April 2011

Wellenbaktus

Wenn ich meine Wolle zum kardieren bringe entstehen im "Übergang" von zwei Farben immer kurze Mischvliese oder Kardenbänder. So hatte ich eine unregelmäßige Mischung aus weiß und blau. Es ist immer eine Überraschung wie die Wolle daraus wird. Hier hat sie je nach Lichteinfall mal einen leichten grau/fliederton oder sie erscheint in hellem flieder bis lila immer mit Schattierungen. Das gefällt mir sehr gut.

Leider habe ich den Wellenbaktus nicht vor dem waschen fotografiert - da sah er "welliger" aus. Kommentar meiner Jungs "ist das eine Halskrause" :)
Nach dem Waschen erscheint der Baktus so:


Hier seht ihr auch je nach Licht die unterschiedlichen Farbeindrücke.
Gewaschen ist der Schal nun nicht mehr so wellig, aber besser zu tragen. Er lässt sich wie ein Wasserfall-Kragen um den Hals legen oder mit Umschlag eng an den Hals. Er wurde bewusst nicht so groß gestrickt, so dass er mit einer Bluse oder Pullover getragen nicht so wuchtig daherkommt.
So einfach er auch zu stricken ist - er lässt sich super tragen und arrangieren.
Fazit - würde ihn wieder stricken.


Nun möchte ich euch allen mit ein paar Bildern frohe Ostern wünschen


Erinnert ihr euch noch wie unser Haus am 30.März aussah?

Nun seht euch diesen alten Birnbaum an. Heute fallen die Blütenblätter und es sieht fast so aus als würde es schneien,....


Mittwoch, 20. April 2011

Weisheit

Weisheit des Tages:
Ohne Weisheitszähne gehts auch.

Lädiert fühlt sich mein Gesicht an. Lädiert mein ganzer Kopf. Dicke Backen wie ein Hamster, etwas benommen und schummrig zumute. Schmerzhaft ist es nicht wirklich - eher wie eine leichte Gehirnerschütterung.

Ja nun sind sie raus - alle Viere.
Ich dachte ja - ein Tag Ruhe und gut isses,... Damit wars wohl nichts.
So habe ich ganz langweilige Socken gestrickt. Der Versuch ein komliziertes Muster zu stricken wurde aufgezogen und so habe ich mir einen Wellenbaktus ausgesucht, den man auch mit "vermatschtem" Kopf arbeiten kann.
Bilder dazu gibt es wenn ich kein Hamster mehr bin.


Die Teufelshure


Ein Hörbuch von Audible

Die Teufelshure
Autorin:  Martina Andre
Sprecherin: Anja Bilabel
Dauer des Hörbuches 23 Std. 36 Min






Die Geschichte beginnt in Schottland im Jahr 1641. Die Pest wütete in Edinburgh, doch der ehemalige Söldner und Highlander John Cameron überlebt. Während einer öffentlichen Hinrichtung begegnet Cameron Madlen McDonald, die ihn aus Kindertagen kennt. Madlen gilt als die Mätresse des mächtigen und gefürchteten Lord Cuninghame und es geht das Gerücht sie wäre die Hure des Teufels. John Cameron verliebt sich in sie und beide wollen mit Unterstützung von Johns Freunden nach Frankreich fliehen. Doch die Flucht wird vereitelt und John landet im Kerker. Hier entdeckt John grausame Vorgänge hinter denen Lord Cuninghame und eine geheime Bruderschaft steckt. Während einer alchemistischen Prozedur wird das Blut der Gefangenen ausgetauscht. Manche sterben dabei, andere erlange so das ewige Leben und erhalten besondere Fähigkeiten. Die Bruderschaft macht in einen zweiten Schritt willenlose Soldaten aus den Verwandelten, aber John und seine Freunde können vorher fliehen. Sie versuchen Madlen zu retten,…

Edinburgh 2009. Die Molekularbiologin Lilian von Stahl erforscht den Erinnerungscode in menschlichen Genen. Bei einem Drogenexperiment sieht sie sich plötzlich John Cameron gegenüber,…



Es ist nicht die große Literatur und auch der Schluss ist zu erahnen, aber das Hörbuch war durchweg spannend und unterhaltsam. Die Sprecherin Anja Bilabel hat eine angenehme Stimme und hat das Buch gut umgesetzt.

Wer gerne Fantasy Geschichten mag, wer es etwas schaurig mag der wird diese Geschichte sicher mögen.

Die Handlung und die Personen sind nicht kompliziert und komplex, so dass ich dabei gut spinnen und weben konnte ohne den Faden zu verlieren – weder im Buch noch in der Handarbeit.

Montag, 11. April 2011

Draussen vor der Tür

Spinnen im Garten


Ich mag diese kleinen Frühjahrboten so sehr:
Gänseblümchen und Gundermann













Es ist unglaublich welche Leistungen diese Kleinen Wesen vollbringen





Ist Frühling nicht etwas wunderbares.








Meine gewobene Bankauflage wurde ausgeliefert und ich vergaß ein Bild zu machen.
Sie passt wunderbar auf die Bank und wurde auch schon "probegesessen".
Es werden zwei dicke Garne gesponnen. Da doch immer noch Drall in den Singles ist lasse ich beide Fäden mit sich selbst verdrehen. Sie werden nicht gezwirnt. So erhalte ich dieses unregelmäßige Muster und habe den Drall aus dem Garn genommen. Es lässt sich wunderbar verweben.

Mittwoch, 6. April 2011

Wolle, Brot und Pilze

Ich mag diese graue Wolle so gerne. Es ist eine Mischung aus Schwarzkopfschaf und Gotländischem Pelzschaf. Ich habe noch ein gutes Kilo. Das wird jetzt "versingled" und soll verwoben werden. Es soll ein Köper werden, der dann gewalkt wird. Aber zuerst werde ich die Wolle verspinnen.

Ich habe nicht alle Sockenwolle die ich gefärbt habe über den Winter verkauft. Aus der ganz dünnen stricke ich zur Zeit Sneaker-Socken (halbe Socken). Weil mir nicht alle Färbungen gefallen (z.B. die mit den Flechten) werden die auch nicht fotografiert. Ausserdem sind es ganz gewöhnliche Socken ohne Schnickschnak,...


Gestern habe ich Brot gebacken - könnt ihr den Duft riechen?


Und hier sollen Shitaake - Pilze wachsen. Wir haben die Stämme letztes Jahr geimpft und sie wurden zum durchwachsen liegend unter einem Busch gelagert. Nun sind sie im Garten (Schattenplatz) aufgestellt und wir warten auf leckere und gesunde Pilze. Ich bin ja so gespannt,....