Mittwoch, 30. März 2011

1,2,3,.....

.....21 + 2 raumhohe +  doppelflügel Türe + verglastes Scheunentor. Dann wären da noch das Backhaus mit Verglasung und meine Web- und Wollwerkstatt. Letztere hat zwei festverglaste Fenster und zwei zum öffnen.

Nach Adam Riese und Eva Zwerg macht das 38 Fenster.

Ich habe so Mitleid mit mir - aber das Meiste ist soweit geschafft
wer mag schon Fenster putzen ( würden Männer Fenster putzen gäb's dafür bestimmt schon eine Maschine )

Montag, 28. März 2011

Die Stadt der träumenden Bücher

Die Stadt der träumenden Bücher

von Walter Moers, gelesen von Dirk Bach

Ein Hörbuch von Audible
Hildegunst von Mythenmetz,…

„Hildegunst ist als junge Großechse auf der uneinnehmbaren Lindwurmfeste aufgewachsen, einem Ort, an dem jeder davon träumt, einmal ein ganz großer Schriftsteller zu werden und zu diesem Zweck von den Eltern mit einem ”Dichtpaten” ausgestattet wird. Hildegunsts Abenteuer nimmt seinen Anfang, als sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler das Zeitliche segnet und ihm ein Manuskript hinterlässt, das es in sich hat: Nur zehn Seiten umfasst es, aber es ruft beim Leser eine Vielzahl stärkster Empfindungen hervor wie kein anderer Text der zamonischen Literaturgeschichte. „

Zu allererst vornweg – Dirk Bach als Leser dieses Buches – einfach Genial. Ihm gelingt es allen absonderlichen Gestalten dieses Buches Leben einzuhauchen. Es war einfach nur schön ihm zuzuhören.

Die Geschichte vom „Dichterlehrling“ Hildegunst, der sich auf die Suche nach einem verschollenen Schriftsteller in der Stadt Buchhaim macht und dabei lebensgefährliche Abendteuer erlebt, ist wahrlich anders als eine herkömmliche Fantasy Geschichte. Gespickt mit Wortakrobatik, skurrilen Figuren und düsteren Handlungen ist die Geschichte witzig, actionreich und hat zudem einen schönen Schluss – also ein rundum gelungenes Buch.

Gut gelungen fand ich die Anagramme bzw. Anspielungen. „Phistomefel“ - Mephisto,“ Ojahnn Golgo van Fontheweg“ - Johann Wolfgang von Goethe, „Perla La Gadeon“ - Edgar Allan Poe um nur ein paar zu nennen.

Sehr ausführlich beschrieben wurde das Werk hier

Donnerstag, 24. März 2011

Lust auf,...

Bandweben:


Nachdem ich neulich so schöne Bänder sah, hat's mich in den Fingern gejuckt.
Also Brettchen herausgesucht, Kette geschärt und eingefädelt. Ich habe einen alten Kinderwebrahmen genommen um die Kette aufzuwickeln. Die Farbfolge habe ich gleich in der richtigen Reihenfolge am Schärbaum geschärt und wie beim Webstuhl in einen Reedekamm eingelesen. So ging das einfädeln in die Kärtchen recht schnell.
Aber irgendwie ist es schon ein wenig komisch, dass alles so relativ lose "rumhängt" und ich mir zum weben immer einen "Festmachpunkt" suchen muss.
Aber ich freue mich auch darauf diese Arbeit im Freien, in der Frühlingsonne,.......
Ich bin ja so gespannt.

Die Bankauflage gefällt mir sehr gut. Zwei ganz dick gesponnene Wollfäden werden paarweise auf die Teppichnadel gewickelt. Durch den leichten vorhandenen Drall verdrehen sich die "Fäden" (eigentlich stell ich mir unter Faden was dünnes vor) ein wenig und so entsteht ein unregelmäßiges Muster.


Es fühlt sich richtig gut an.

Montag, 21. März 2011

Rot


Ich mag einfach die Farbe rot 

Beim Weben habe ich mich heute gefragt wo ich meinen Kopf habe.
Eigentlich, ja eigentlich wollte ich zur schmalen Bankauflage noch Kette für einen breiteren Fleckerteppich zetteln.  Also einmal aufbäumen, zwei Breiten weben. Das habe ich schon oft gemacht. Doch wo war mein Kopf? Geblendet von der roten Kette? Ich habe irgendwie - trotz Markierung - vergessen einen Teil der Kette "direktzuzetteln",.....
Jetzt gibt es eben doch nur schmale welche,.....


Donnerstag, 17. März 2011

Gefärbt, gestrickt und in Arbeit


Ich hatte noch einen ganz "wilden bunten" Strang gefärbter Sockenwolle.

Als Strang fand ich ihn zu bunt und "unruhig". Er hat auf dem Weihnachtsmarkt auch keinen Käufer gefunden, so habe ich ihn selbst verstrickt und das Ergebnis gefällt mir sehr gut. Ich hätte nicht gedacht, dass so schöne Socken daraus werden. Die Farben sind synthetische Säurefarben verschiedener Hersteller. Die Beigetöne kommen von Walnussblättern.

Die orangene Wolle wurde mit Cool-Aid gefärbt. Ich habe noch ein paar Beutelchen die mir Bekannte aus den USA mitgebracht haben. Ich habe Strawberry mit Gelb gemischt und voila,..... es ist ein schöner Apricot-Ton daraus geworden.


Die braune Wolle ist kardiert mit "Plastik". Sie ist auch schon in meinen "Reparatur-Recycling-Socken" verstrickt worden. Der Tragekomfort ist toll und nun soll sich die Mischung in punkto Robustheit und Durchscheuern bewähren. Mal sehen ob diese Sockenwolle länger hält,....?????????????

In der Weberei entsteht gerade ein Teppich, aber ich bin noch am bäumen

Montag, 14. März 2011

Stille

Es ist irgenwie still hier in meinem Blog,........................

Ich arbeite zur Zeit an verschiedenen "Baustellen" - auch hand-werklich.
Im Moment arbeite ich Altlasten ab: Reparatursocken, Näharbeiten, Restewolle verstricken. Meine Web-Auftragsarbeit geht langsam voran.
Der Garten schreit nach dem Winter nach mir - er möchte gerne aufgeräumt werden.
Es wird berufliche Veränderungen geben - etwas ganz Neues

Neues zu beginnen heißt für mich auch Bisheriges neu zu organisieren. Vielleicht mag ich deshalb im Moment auch lieber spinnen als weben.
Die Fasern sortieren - einenen Faden spinnen - dann erst den Faden verweben.......

Bestürzt bin ich über die Geschehnisse in Japan - warum denken so viele die Natur beherrschen zu können? Warum sind so viele Kernkraftwerke in Betrieb? So viele Jahre haben so viele Menschen vor den Gefahren gewarnt. Wir alle hatten die Warung aus Tschernobyl. Haben wir diese Warnung genutzt? Hören wir überhaupt auf irgend etwas - ausser auf das Klimpern von Geld?
Welche Welt werden wir unseren Kindern und Kindeskindern hinterlassen?
Mein Gott - was hat unser "Fortschritt" nicht alles zerstört. Wird sich das je ändern? Wann werden wir lernen, dass man nicht alles machbare umsetzen darf? Wann lernt die Wissenschaft Veranwortung zu tragen für das Wissen das sie schafft?

Fragen auf die es keine Antworten geben wird,.................



Gestern war Funkensonntag - Bild von 2010

Dienstag, 8. März 2011

Draussen,....

vor meiner Tür


Ich habe in der letzten Woche auch "handgewerkt" - aber davon mag ich heute nicht berichten.

Es ist heute einfach nur schön draussen.

Vögel im Sturzflug

Ich liebe "Gnom-Fotos".

So habe ich an einem alten Holzschopf  einen "Vogel im Sturzflug" gesehen.
Seht ihr ihn auch?

Dienstag, 1. März 2011

Wege


Langsam öffnen sich wieder Wege,....
und mittem im Dickicht finde ich jenen der das Kreuz für uns trägt,....

unscheinbar, unbeachtet, wettergegerbt

Hier in Oberschwaben gibt es viele Zeugnisse dieser Art, auf vielen Wegen.
"Halte ein und besinne dich einen Moment,..."



 
Das Tuch ist fertig geworden:


Das Tuch trägt den Namen Colchicaceae 

Die verwendete Wolle war sehr dünn und ich habe bewußt etwas größere Nadeln verwendet um dem Tuch eine lockere Form zu geben.
Es trägt sich wunderbar. Ganz dünn und warm.
Beim Stricken gelernt habe ich wie man verkürzte Reihen strickt und wie man einen I-Cord-Abschluß macht. Dank' seit YouTube,...