Donnerstag, 24. Februar 2011

So dünn.....

............ hat's noch nie geklappt

Lauflänge 500 m / 100 g

Blau wurde handgesponnen und mit violettem Konengarn verzwirnt. Die Farbkombination gefällt mir ausgesprochen gut. Das Lila/Violett gefällt mir alleine nicht aber mit diesem blau,...

Daraus soll ein Tuch werden,....

Mittwoch, 23. Februar 2011

Fast ganz....

.....fertig
ist meine Decke.

 Vom Webstuhl genommen hatte die Decke eine Größe von 100x170 cm.

Während des Webens habe ich mir überlegt die Decke in der Waschmaschine zu walken. "No risk no fun" :)
Nun ist die Größe auf 75 x 130 cm geschrumpft.
Leider habe ich vergessen ein Foto von der ungewalkten Decke zu machen.

Klar sie ist ordentlich geschmrumpft, aber das Ergebnis ist toll:
Flauschig, kuschelig, weich.

Da ich zwei unterschiedliche Wollen verwendet habe ist das Verfilzen auch unterschiedlich ausgefallen: Flieder hat stärker gefilzt als die blaue Wolle (selbst gefärbt und gesponnen). Dadurch hat die Decke und das Muster an Plastizität (wow welch ein Wort) gewonnen. Der Rand ist nach dem Walken schöner geworden, aber ich möchte die Decke trotzdem mit einem Falzband einfassen.


Die Farben sehen in Natura schöner aus als auf dem Bild.


Ich überlege ob ich auf die Decke eine Rückseite nähen soll und einfassen soll wie bei einem Quilt? Damit könnte ich die Decke etwas vergrößern? Aber meiner Nähmaschine ist das zu dick.
Darüber muss ich mir noch den Kopf zerbrechen.

Alles in Allem muss ich sagen, dass mir das Ergebnis nach dem Walken sehr gut gefällt. Das werde ich mal wieder ausprobieren - ich hätte da noch Ideen im Kopf.


Für mein blaues Garn suche ich noch ein geeignetes Strickmuster.
Es wurde mit violettem Konengarn verzwirnt und sieht richtig schön aus. (Ich muss noch die LL messen und zum Knäuel wickeln - dann folgt ein Bild.)
Mir schwebt ein Schal, bzw. Tuch vor. Nicht so groß, vielleicht so wie ein Baktus. Mit Lochmuster - vielleicht? Wenn jemand eine Idee, einen Link, oder eine Anleitung hat. Ich nehme Vorschläge gerne an.




So und nun möchte ich noch eine Fahndung ins Netz stellen. Ich fahnde nach dem
Frühling
Hat ihn jemand gesehen? Wo hält er sich versteckt? Würde eine Belohnung helfen?
Heute morgen hat mein Aussenthermometer - 12 °C angezeigt.
Es ist so kalt,.............

Montag, 21. Februar 2011

Ferner als der Horizont

Ferner als der Horizont
von Melanie Brosowski
gelesen von Juliane Ahlemeier, Dauer 9 Std. 49 Min
Hörbuch von Audible

Zusammenfassung:

„Irland im Jahre 1848. Die Große Hungersnot, auch An Gorta Mór genannt, hat die grüne und umkämpfte Insel fest im Griff. Täglich sterben tausende Menschen, ganze Landstriche sind entvölkert. Männer verlassen ihre Familien oder bringen sich um, weil sie das Leid nicht länger mehr ansehen können. Frauen verkaufen ihre Körper für ein schimmeliges Stück Brot oder einen faulen Apfel. Auch Caitlin O'Leary weiß nicht mehr, wie sie ihren Mann und ihre Kinder ernähren soll. Die Familie beschließt, in die Neue Welt auszuwandern. Auf einem Coffin Ship, zusammengepfercht auf engstem Raum mit über 200 anderen Auswanderern, bei sich nur einige wenige Habseligkeiten, segeln sie der erhofften besseren Zukunft entgegen...“

Die Zusammenfassung, die Zeit und das Thema haben mich sehr angesprochen.
Aber ich wurde auf ganzer Linie enttäuscht. Es sind zwei parallele Handlungsstränge die zwangsläufig zusammenführen. Geschichtlich bleibt alles an der Oberfläche und die Handlung springt in großen Schritten. Die ganze Tragik dieser Zeit, die Not und Verzweiflung wird nicht gezeigt. Alles bleibt oberflächlich und vorhersehbar. Auch Juliane Ahlemeier als Vorleserin mit ihrer dünnen Stimme ist wohl nicht die richtige Wahl gewesen. Das Buch konnte in keiner Weise halten was es versprochen hat.

Freitag, 18. Februar 2011

Wo fang ich an,...

Ich mache im Moment ein wenig "Kreativ-Pause". Manchmal braucht man das. Was nicht heißt, dass ich gar nichts mache.

Zuerst möchte ich von einem Weihnachtsgeschenk berichten. Mein M. und ich haben von unseren wundervollen Kinder Karten dafür geschenkt bekommen:

Es war einfach wundervoll. Ich habe noch nie so etwas schönes gesehen.
Zu beschreiben was es war fällt mir schwer. Ein Traum aus Musik, Farben, Akrobatik, Tanz

Es war einfach so schöööööööööööööööööön.

Am Liebsten wäre ich sitzen geblieben.

Sagte ich schön dass es einfach wundervoll war?









Gewerkelt habe ich eine Konfettiseife:

Beduftet mit Orangenduft und Sandelholz. Die "Krümel" sind gemahlende Orangenschalen. Ich habe Malvenblüten gemahlen um zu sehen ob man nicht doch einen Rotton erzeugen kann,... Fehlanzeige.

Leider ist die Seifenmasse ganz schnell dick geworden und so sind die "Winzlinge" nicht so schön geworden.
Aber die Seife richt gut und wäscht gut.





Beim Spinnen geht es im Moment nicht so zügig voran, denn es wird ein sehr dünnes Garn, das ich mit Konengarn verzwirnen möchte.


Allen ein schönes Wochenende und ich hoffe, dass ich demnächst wieder was aus der Weberei zeigen kann.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Tasche

Ich habe dickes Single versponnen und anschließend diesem ein Entspannungsbad gegönnt. Nun bin ich endlich zufrieden mit dem Singlegarn. So konnte ich die Tasche/Korb ohne Drall verstricken. Drei mal in der Waschmaschine nachbehandelt und ich bin mit dem Ergebnis fast zufrieden. Da der Korb einen recht großen Druchmesser hat, biegt sich der Boden durch. Macht wenig, wenn ganz leichte Sachen drin sind, aber wenn mehr oder schwerere Sachen drin liegen,....
Nun bin ich am Überlegen aus welchem Material ich eine Bodenplatte "basteln" soll. PVC hätte die nötige Stabilität aber ich mag kein Plastik nehmen. Eventuell Linolium?

Dienstag, 1. Februar 2011

Dies und das

Zuerst möchte ich euch was zeigen - einfach weil die sooooooooooo schön sind
Es sind nicht meine :(


Meine schwarzen/dunkelgrauen Sockenwollfärbung ist so geworden wie ich das wollte:

Und die Mischwolle - braunes "Allerweltsschaf" und BFL zusammen kardiert - hat sich so schön verspinnen und verstricken lassen. Mir gefällt der "Griff" besser als bei reinem BFL. Und gestrickt fühlt es sich richtig gut an. Weil ich nur 100 g kardiert habe, gibt es mal wieder Socken.

Immer wieder kommt in mir die Laborratte zum Vorschein. Dann werden Seifen gesiedet, besser gesagt gerührt. Man arbeitet mit konzentrierter Natronlauge. Das Natriumhydoxid muss in Wasser eingerührt werden. Hierfür habe ich (ihr werdet's kaum glauben) vor einigen Jahren auf dem Flohmarkt gefunden - einen Magnetrührer
Die blaue Schüssel ist mein Wasserbad zum Kühlen. In einen Messbecher kommt ein Magnetstift (labormäßig heißt das Rührfisch) und Wasser. Das Gerät wird eingeschaltet und der "Fisch" dreht sich in der Mitte. Nun kann ich die Lauge einfach dazugeben und das Ganze wird ohne meine Anwesenheit aufgelöst.

Eine feine Sache und ich möchte das Gerät in der Seifenküche nicht vermissen.

Gerührt habe ich zweierlei Seifen - eine davon mit Schafmilch. Meine Milchseifen werden in "Eis" gepackt, damit sie sich nicht so sehr erhitzen.
Jetzt riecht es im ganzen Haus nach Latschenkiefer, Sandelholz, Patchouli, Hagebutte-Malve (Parfumöl).